Die Berg-am-Laim-Straße ist eine Verkehrsachse im Osten Münchens, die historische und moderne Elemente verbindet.
Die rund 1,6 Kilometer lange Straße beginnt am Haidenauplatz im Stadtteil Au-Haidhausen, verläuft durch den Stadtbezirk Berg am Laim und endet an der Kreuzung mit der Baumkirchner Straße, wo sie in die Kreillerstraße übergeht. Sie ist Teil der Bundesstraße 304 und dient als wichtige Ein- und Ausfallstraße. Die vierspurig ausgebaute Straße verfügt in der Mitte über ein eigenes Gleisbett für die Straßenbahnlinie der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG).
Historische Entwicklung
Ursprünglich bestand die Berg-am-Laim-Straße aus zwei separaten Abschnitten: einem kürzeren Teil in Haidhausen, der zunächst Bergerstraße hieß und 1873 in Berg-am-Laim-Straße umbenannt wurde, sowie einem längeren Teil in der damals eigenständigen Gemeinde Berg am Laim. Nach der Eingemeindung von Berg am Laim nach München im Jahr 1913 wurden beide Teile zur heutigen Berg-am-Laim-Straße zusammengeführt.