Mit einer Länge von etwa 11 Kilometern ist die Dachauer Straße die längste Straße in München. Sie beginnt nördlich des Münchner Hauptbahnhofs im Stadtteil Maxvorstadt, verläuft in nordwestlicher Richtung durch die Stadtbezirke Maxvorstadt, Neuhausen-Nymphenburg und Moosach und endet an der Stadtgrenze. Dort geht sie nahtlos in die Münchner Straße der Gemeinde Karlsfeld im Landkreis Dachau über.
Ihren Namen erhielt die Straße im Jahr 1877 aufgrund ihres Verlaufs in Richtung der Stadt Dachau. Zuvor war sie seit etwa 1660 als „Mosserstraße” bekannt, da sie damals vor allem als Verbindungsweg nach Moosach diente. Als historische Ausfallstraße war sie bereits früh ein bedeutender Verkehrsweg für den Waren- und Personenverkehr zwischen München und seinem nördlichen Umland.
Entlang der Dachauer Straße gibt es eine hohe Dichte an öffentlichen Verkehrsmitteln:
- U-Bahn: Die Dachauer Straße wird von der Linie U1 gekreuzt, wobei der U-Bahnhof Stiglmaierplatz direkt unter ihr liegt. Im weiteren Verlauf ist sie über die Bahnhöfe Westfriedhof (U1/U7) und Moosach (U3) erreichbar.
- S-Bahn: Der Bahnhof Moosach bietet Anschluss an die Linie S1. Zudem liegt der Hauptbahnhof (Stammstrecke) in unmittelbarer Nähe zum südlichen Beginn der Straße.
- Tram: Ein Großteil der Strecke wird von den Straßenbahnlinien 20 und 21 befahren. Wichtige Haltestellen sind unter anderem Karlstraße, Stiglmaierplatz, Sandstraße, Leonrodplatz, Olympiapark West und Westfriedhof.
- Bus: Mehrere Buslinien kreuzen oder begleiten die Straße, darunter die Linien 53 und 59 (am Leonrodplatz) sowie die Linie 163 im nördlichen Abschnitt.
Während der Fahrt verändert sich das Erscheinungsbild der Dachauer Straße stetig – von der dicht bebauten Maxvorstadt über die weitläufigeren Gebiete rund um den Westfriedhof bis hin zu den industriell und gewerblich geprägten Zonen im Norden Münchens.