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Stadtteil Moosach in Moosach

Der Stadtteil Moosach liegt im Norden der Landeshauptstadt Moosach und setzt sich aus den Ortsteilen Hartmannshofen, Pressestadt und Borstei zusammen. Seine Nachbarbezirke sind Feldmoching-Hasenbergl, Neuhausen-Nymphenburg, Pasing-Obermenzing, Milbertshofen-Am Hart und Allach-Untermenzing. Am 4. Juni 807 wurde das Dorf das erste Mal urkundlich erwähnt. Aber die Forschungen legen nahe, dass das Gebiet bereits vor 4.000 Jahren, also auch während der jüngeren Steinzeit bewohnt war. Der Stadtteil kann sich auch rühmen, dass das dritt größte Gebäude der Stadt Moosach hier steht - das 146 m hohe Hochhaus Uptown Moosach, welches als Bürokomplex genutzt wird. Als es 2004 fertiggestellt wurde, stand es zum Teil sehr in der Kritik und wurde sogar als Vierkantbolzen bezeichnet.

Lage Moosachs in Moosach

Für den Stadtteil ist die Pelkovenstraße, die historisch wichtigste Straße. Sie war in früheren Zeit die Salz- und Römerstraße. Sie ist zwar nur 1,9 km lang, aber an ihr liegen zahlreiche Sehenswürdigkeiten - das Pelkovenschlössl, die Alte Pfarrkirche St. Martin, das Pfarrhaus Moosach, die Stele für Benedikt XVI, die „Gascho“-Villa in der Pelkovenstraße 37, die historischen Gebäude Pelkovenstraße 55 und 86 und das Gasthaus Spiegl. Der Name der Straße geht auf das Geschlecht derer von Pelkoven zurück. 1648 wurde ihnrn die Niedergerichtsbarkeit verliehen. 1690 errichtet die Familie dann das Pelkovenschlössl und die dazugehörige Schlossanlage. Wie viele andere historischen Gebäude hat es viele Besitzer gesehen und eine wechselvolle Geschichte. So wurde es zwischenzeitlich als Wirtshaus, Gärtnerei, Schulgebäude und Wohnhaus genutzt. Heute hingegen wird es als Kultur- und Bürgerhaus benutzt.

Im Pfarrhaus an der Pelkovenstraße wohnte Joseph Aloisius Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI.. Die Pfarrkirche St. Martin war seine erste Predigtstätte als Neupriester. Neben dem Gut Nederling steht die etwa um 1700 gepflanzte Röth-Linde. Kurfürst Max Emanuel lies um 1717 eine Fasanerie errichten, die der Fasanenzucht dienen sollte. Heute wird das Gelände als Biergarten mit Park genutzt. In der Emmy-Noether-Straße befindet sich der 1906 im Reduktionsstil errichtete Wasserturm. Einen Besuch ist auch der Westfriedhof wert. Der Kuppelbau und die zum Teil äußerst kunstvoll gestalteten Grabanlagen sind sehenswert. Außerdem sind hier auch berühmte Persönlichkeiten begraben, zum Beispiel die frühere iranische Kaiserin Soraya oder der Malerfürst Franz von Lenbach.

Zwischen 1924 und 1929 errichtete der Architekt und Bauunternehmer Bernhard Borste die heute unter Denkmalschutz stehende Wohnsiedlung - die Borstei. Sie zeichnet sich durch Mietshauszeilen aus, die von Höfen und Gärten umgeben sind. In diesen befinden sich zahlreiche Vasen, Brunnen und Plastiken. Viele der Fassaden sind aufgrund von Reliefs sehr sehenswert.

Wer sich gern an der frischen Luft bewegt, sollte den Rangierbahnhof Nord aufsuchen. Den von dort beginnen zahlreiche Wander- beziehungsweise Radwege. Um den Stadtteil richtig zu erkunden können die zwei Rundgänge des KulturGeschichtsPfads genutzt werden.

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