In "Kreuzstr."

Die Kreuzstraße ist ein historischer Straßenzug in der Münchner Altstadt, der sich von der Josephspitalstraße/Brunnstraße in südlicher Richtung bis zur Herzog-Wilhelm-Straße erstreckt. Eine Fußgängerpassage verbindet die Kreuzstraße mit den Asamhöfen und ermöglicht so den Zugang zur Sendlinger Straße.

Historisch wurde die Kreuzstraße wegen der Straßenkreuzung bereits 1478 "Am oberen Kreuze" genannt, um sie vom heutigen Promenadeplatz, damals "Am unteren Kreuze", zu unterscheiden. In diesem Jahr entstand dort auch ein kleiner Friedhof der Pfarrei St. Peter, einhergehend mit dem Bau der späteren Allerheiligenkirche am Kreuz, die 1485 eingeweiht wurde.

Die Allerheiligenkirche am Kreuz, auch Kreuzkirche genannt, ist eine spätgotische römisch-katholische Filialkirche und diente ursprünglich als Friedhofskirche der Stadtpfarrei St. Peter. Sie steht in der Kreuzstraße 10 im Hackenviertel in der Nähe des Sendlinger Tors. Sie wurde von Jörg von Halsbach, genannt Ganghofer, geplant und erbaut und 1485 eingeweiht. Eine Besonderheit der Kirche ist ihre für das 15. Jahrhundert ungewöhnliche Ausrichtung nach Süden. Jörg von Halsbachs wohl bekanntestes Bauwerk ist die Frauenkirche in München. Die Ganghoferstraße ist nach ihm benannt.

Heute ist die Kreuzstraße eine Einbahnstraße und wird von Fußgängern, Radfahrern und dem Individualverkehr genutzt.

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