Die Oberländerstraße verläuft im Münchner Stadtteil Sendling, bildet eine zentrale Ost-West-Achse und verbindet die Gotzinger Straße im Osten mit der Plinganserstraße im Westen. Sie wurde 1890 benannt und erinnert an die in der Sendlinger Mordweihnacht von 1705 gefallenen Bauern aus dem bayerischen Oberland.
Architektonisch ist die Oberländerstraße durch eine Mischung aus historischen Mietshäusern und modernen Gewerbeeinheiten geprägt. Im Westen ist die Straße noch mit Kopfsteinpflaster versehen, was ihren rustikalen Charme unterstreicht.
Besonders hervorzuheben ist die Wohnanlage an der Oberländerstraße 16/18. Das denkmalgeschützte Ensemble aus dem Jahr 1906 verbindet modernen Wohnkomfort mit historischem Flair.
Die Oberländerstraße ist verkehrstechnisch gut angebunden. Die U-Bahn-Stationen Implerstraße (U3) und Harras (U6, S7) sind fußläufig erreichbar. Mehrere Buslinien bedienen die Haltestellen Implerstraße und Großmarkthalle.
In der Umgebung finden sich zahlreiche gastronomische Angebote wie das Mahun Restaurant & Bar und die Pizzeria Europa, die kulinarische Vielfalt nach Sendling bringen.
Auch sozial und kulturell ist die Oberländerstraße von Bedeutung. Das historische Gemeindehaus der Himmelfahrtskirche an der Oberländerstraße 36 wurde 1896 erbaut und diente einst als Zentrum für Bildung, Betreuung und religiöse Gemeinschaft. Heute wird es für Seniorenfreizeiten und kirchliche Veranstaltungen genutzt.