Utopia Reithalle

Aus der Reithalle wird UTOPIA - nach 25 Jahren Kulturbetrieb übernehmen die Macher des Pop-Up-Hotels The Lovelace die ehemalige Reithalle. Es soll ein Ort für Konzerte, Festivals, Ausstellungen, Theater, Performances, Lesungen, Vorträge, Parties, Meetings, Seminare, Konferenzen und Trainings werden.

Die gut 1200 Quadratmeter großen Halle an der Heßstraße soll vielfältig genutzt werden. So sollen nach den Plänen künftig Platz sein für Hochkultur sowie Clubkultur und Raum für Kunst sowie für Genussmomente. Im Organisieren von außergewöhnlichen Events sind die neuen Mieter Profis. Michi Kern, Lissie Kieser und Gregor Wöltje betrieben zusammen das Kulturcafé „Lost Weekend“ in der Schellingstraße und zuletzt das The Lovelace in der Münchner Innenstadt.

Das Utopia in der Reithalle soll nicht nur etablierten Künstlern offen stehen, sondern auch mit neuen, jungen Kreativen zu einem lebendigen Ort der Münchner Subkultur werden. Die historische Reithalle in der Heßstraße wurde 1894 erbaut und diente zunächst als Exerzierhalle für die Infanterie genutzt. Die Halle wird schon länger kulturell genutzt und stand unter anderem als Ausweich-Quartier für das Ensemble des Gärtnerplatztheaters während der Sanierung zur Verfügung. Die 70 Meter lange, fast 20 Meter breite und 10 Meter hohe Veranstaltungshalle wird also eine neue Location in der Maxvorstadt sein.

Der Name entstammt von Gregor Wöltje's gleichnamigen Internetportal Utopia, das eine Online-Community für Nachhaltigkeit beherbergt. Im Gegensatz zum The Lovelace soll Utopia in der Reithalle eine langfristige Anlaufstelle für spannende Veranstaltungen in München werden.

Die Location Utopia befindet sich zwischen den Straßen Heßstraße und Infanteriestraße unweit des Kreativquartiers. Für die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bieten sich die Haltestellen Infanteriestraße und die Haltestelle Hochschule München (Lothstraße) an. Parkplätze befinden sich in den umliegenden Straßen.


//SJ


4 Veranstaltungen


Mi, -
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Sasa Asentic

Reithalle

JOINT ADVENTURES - Walter Heun

Saša Asentić 
„DIS_ SYLPHIDE, ein Tanzstück über Behinderung und die deutsche Tanzgeschichte“

“DIS_SYLPHIDE” greift wie eine Intervention in die Tanzgeschichte ein, um sie mit Fragen zur Normativität und Authentizität von Körpern im Tanz aus Sicht von geistig und körperlich behinderten Menschen zu konfrontieren. Ausgangspunkt sind drei ikonografische Choreografien des 20. Jahrhunderts: Mary Wigmans “Hexentanz” (1926), Pina Bauschs “Kontakthof” (1978) und Xavier Le Roys “Self Unfinished” (1998). Alle drei revolutionierten bestehende Körperkonzepte und damit die Tanzgeschichte. Ein gleichberechtigtes Team aus Menschen mit und ohne Behinderung eignet sich dieses Material an, um daraus eine eigene Ästhetik zu entwickeln und öffentliche Bilder von Behinderung herzustellen. Sie schreiben sich selbst als Akteur*innen in die Tanzgeschichte ein, die ihnen bis heute keinen Platz zuschreibt. “DIS_SYLPHIDE“ setzt sich kritisch mit den ästhetischen Regimen der Tanzgeschichte und der überholten Differenzierung von Hochkultur und sozialer Arbeit auseinander. Der Choreograf und Kulturaktivist Saša Asentić verbindet mit diesem Stück zum ersten Mal seine choreografische Praxis und die Arbeit mit Menschen mit Behinderung.
 

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Sasa Asentic

Reithalle

JOINT ADVENTURES - Walter Heun

Saša Asentić 
„DIS_ SYLPHIDE, ein Tanzstück über Behinderung und die deutsche Tanzgeschichte“

“DIS_SYLPHIDE” greift wie eine Intervention in die Tanzgeschichte ein, um sie mit Fragen zur Normativität und Authentizität von Körpern im Tanz aus Sicht von geistig und körperlich behinderten Menschen zu konfrontieren. Ausgangspunkt sind drei ikonografische Choreografien des 20. Jahrhunderts: Mary Wigmans “Hexentanz” (1926), Pina Bauschs “Kontakthof” (1978) und Xavier Le Roys “Self Unfinished” (1998). Alle drei revolutionierten bestehende Körperkonzepte und damit die Tanzgeschichte. Ein gleichberechtigtes Team aus Menschen mit und ohne Behinderung eignet sich dieses Material an, um daraus eine eigene Ästhetik zu entwickeln und öffentliche Bilder von Behinderung herzustellen. Sie schreiben sich selbst als Akteur*innen in die Tanzgeschichte ein, die ihnen bis heute keinen Platz zuschreibt. “DIS_SYLPHIDE“ setzt sich kritisch mit den ästhetischen Regimen der Tanzgeschichte und der überholten Differenzierung von Hochkultur und sozialer Arbeit auseinander. Der Choreograf und Kulturaktivist Saša Asentić verbindet mit diesem Stück zum ersten Mal seine choreografische Praxis und die Arbeit mit Menschen mit Behinderung.

Fr, -
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Reut Shemesh

Reithalle

JOINT ADVENTURES - Walter Heun

Reut Shemesh 
„ATARA – For you, who has not yet found the one“

Die aus Tel Aviv stammende, in Köln lebende Choreografin Reut Shemesh beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den Besonderheiten ihrer Heimat und welche Rolle Frauen darin spielen. In „ATARA“ nimmt sie die Weltbilder von Frauen in den Blick, die nach den Maßgaben des jüdisch orthodoxen Glaubens leben und jenen, die sich an säkularen Werten orientieren. Während der Recherche zu ihrer Arbeit führte Shemesh Gespräche mit orthodoxen und weltlichen Frauen in Hamburg, Israel und New York. Der Alltag der Frau in orthodox jüdischen Gemeinschaften ist voller detaillierter Regeln und Rituale, die einen starken Einfluss auf Familienstrukturen, Geschlechterrollen, Sexualität und den weiblichen Körper haben. „ATARA“ fragt danach, was Weiblichkeit, weibliche Sexualität und ihr Platz in Familie und Gesellschaft sein können. Wie finden sie ihre Bestimmung oder eben gerade nicht? Durch Reenactments von Begebenheiten aus dem privaten Umfeld der Choreografin – sie wuchs in einer säkular-orthodox gemischten Familie auf – sowie durch Fotografie, Text und Bewegung entsteht ein oszillierender Dialog zwischen den Weltanschauungen. Klischees, Vorurteile und die eigene Lebensweise werden gleichermaßen hinterfragt. 
 

Sa, -
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Reut Shemesh

Reithalle

JOINT ADVENTURES - Walter Heun

Reut Shemesh
„ATARA – For you, who has not yet found the one“

Die aus Tel Aviv stammende, in Köln lebende Choreografin Reut Shemesh beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den Besonderheiten ihrer Heimat und welche Rolle Frauen darin spielen. In „ATARA“ nimmt sie die Weltbilder von Frauen in den Blick, die nach den Maßgaben des jüdisch orthodoxen Glaubens leben und jenen, die sich an säkularen Werten orientieren. Während der Recherche zu ihrer Arbeit führte Shemesh Gespräche mit orthodoxen und weltlichen Frauen in Hamburg, Israel und New York. Der Alltag der Frau in orthodox jüdischen Gemeinschaften ist voller detaillierter Regeln und Rituale, die einen starken Einfluss auf Familienstrukturen, Geschlechterrollen, Sexualität und den weiblichen Körper haben. „ATARA“ fragt danach, was Weiblichkeit, weibliche Sexualität und ihr Platz in Familie und Gesellschaft sein können. Wie finden sie ihre Bestimmung oder eben gerade nicht? Durch Reenactments von Begebenheiten aus dem privaten Umfeld der Choreografin – sie wuchs in einer säkular-orthodox gemischten Familie auf – sowie durch Fotografie, Text und Bewegung entsteht ein oszillierender Dialog zwischen den Weltanschauungen. Klischees, Vorurteile und die eigene Lebensweise werden gleichermaßen hinterfragt. 

Heßstr. 132
80799 München - Maxvorstadt

Öffnungsstatus:

keine Angaben

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Anfahrtsmöglichkeiten zu Utopia Reithalle

Nahverkehr Hinfahrt / Rückfahrt

Sie möchten mit dem öffentlichen Nahverkehr zu Utopia Reithalle fahren? Hier finden Sie die jeweils nächste Haltestelle der unterschiedlichen Verkehrsmittel in der Nähe von Utopia Reithalle:

Haltestelle Josephsplatz (1km)

Haltestelle Hackerbrücke (1.8km)

Haltestelle Infanteriestraße (380m)

Haltestelle Infanteriestraße (380m)

Anfahrt mit dem Auto

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