Mit dem Hund zum See

Im Sommer freut sich so mancher Hund auf das Kühle nass – und auch so manches Herrchen oder Frauchen. Leider besteht an den meisten Badeseen Leinenzwang und in nicht jeden Tümpel will man selber hinein. Die meisten Münchner Seen erreicht man mit der S-Bahn, aber hier dürfen Hunde in der Regel nicht ins Wasser. Wir zeigen hier die besten Möglichkeiten mit dem Hund zum See zu kommen und in welchen Seen das Baden erlaubt ist – auch mit Hund!

Badeseen mit Hund

In den folgenden Seen ist das Baden des Hundes erlaubt – und wenn das Herrchen oder Frauchen auch ins Wasser möchte, dann geht das eben auch.

Badeseen mit Hund
Badeseen mit Hund – Abkühlung für die Vierbeiner

Mallertshofener See

Im Norden von München, nicht weit von der Stadtgrenze, liegt der Mallersthofener See am Rande des Naturschutzgebietes. Am Nordufer ist eine große Wiese, die allerdings nicht gemäht wird. Der Einstieg erfolgt über die Kiesfläche die etwas steiler ist, als übliche bei Badeseen, aber die kein Problem für Mensch und Tier ist. Der See befindet sich etwas versteckt an der Abzweigung nach Eching von der Ingolstädter Landstraße (gegenüber liegt der McDonalds). Ausgewiesene Parkplätze gibt es hier allerdings nicht und der See kein offizieller Badesee – somit wird dieser nicht überwacht und das Baden erfolgt „auf eigene Gefahr“.

Weitere Badestellen

  • Ludwigsfelder See
  • Kiesweiher in Achering
  • Tegernsee (Strandbad Rottach-Egern/Schorn/Bad Wiessee)
  • Schliersee
  • Ammersee
  • Starnberger See
  • Spitzingsee
  • Garching
  • Ringsee
  • Sylvenstein-Stausee

Hundebadestellen in und um München

An den Münchner Seen sind Hunde in der Regel nicht so gern gesehen, an den Fließgewässern dürfen sie aber in das Wasser.

Isar mit dem Hund

An der Isar dürfen die Hunde das Stöckchen aus dem kühlen Nass holen. Sicherheitshalber sollte auf etwas Abstand zu Menschenansammlungen oder Kindern geachtet werden. Besonders am Flaucher in den Sommermonaten kommt es leider oft vor, dass Scherben nicht nur Kinderfüße verletzen, daher meiden manche Hundebesitzer die Feierzonen im Sommer. Aber ansonsten darf der Hund den Fluss genießen. Außerhalb der Stadtgrenze darf der Hund auch frei laufen, allerdings sollte besonders in der Brutzeit auf die besondere Aufsichtspflicht geachtet werden und ggf. auf lokale Regelungen.

Pasinger Stadtpark und Würm

Der Pasinger Stadtpark und der angrenzende Paul-Diehl-Park haben sich bei Hundebesitzern herumgesprochen. Hier sind Hunde erlaubt – ausgenommen die mit „grünen Pfeilern“ gekennzeichneten Wiesen – und es gibt immer wieder Möglichkeiten zur Würm, einem kleinen Fluss, zu gehen und dort zu baden.

Mit dem Hund durch den Olympiapark und am Olympiasee

Menschen dürfen nicht hinein, aber Hunde schon. Wobei es manchen Stellen durchaus etwas schwierig ist wieder aus dem Wasser zu kommen, daher sollte man etwas aufpassen, wenn man das Stöckchen ins Wasser schmeißt. Angeleint werden muss der Hund nur in der Nähe von Spielplätzen und auf Sportflächen – und bei Veranstaltungen sollte der Hund sicherheitshalber auch angeleint werden.

Hachinger Bach im Ostpark

Im Ostpark am Hachinger Bach gibt es mehrere Stellen an dem Hunde baden können. Der Bach schlängelt sich im Westen durch den Park. Die Flächen um den See sind mit Pollern für Hunde gesperrt.

Mit dem Hund im Englischen Garten und am Schwabinger Bach

Der Schwabinger Bach schlängelt sich vom Eisbach einmal den kompletten Englischen Garten entlang und mündet bei Garching in die Isar. Er gilt bei vielen Hundebesitzern perfekter Badeort. Allerdings unterliegt der Englische Garten der „Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen“ und zumindest in der Satzung steht, dass Hunde an der Leine geführt werden müssen und das Baden – auch für Menschen – nicht erlaubt ist. Auch der nördliche Teil des Englischen Gartens ist nicht davon ausgenommen, auch wenn sich die Wiese beim Mini-Hofbräuhaus als Hundewiese herumgesprochen hat.

Hund auf den Erholungsflächen erlaubt

An den meisten Badeseen sind Hunde nicht erlaubt – auch nicht auf den Erholungsflächen. Eine Ausnahme machen die beiden Seen Fasaneriesee und Langwieder See an denen ausgewiesene Hundflächen eingerichtet sind. Wer mit seinem Hund zusammen ins Wasser gehen möchte, der muss auf die Seen im Umland ausweichen.

Hunde-Regeln in München

Grundsätzlich muss man zwischen den öffentlichen Flächen der Stadt München und privaten Flächen oder staatlichen Flächen, wie z.B. Englischer Garten und Schlosspark Nymphenburg unterscheiden. Hier gelten unter Umständen die Regeln des Eigentümers, hier der Freistaat Bayern.

Verboten sind Hunde auf:

  • Kinderspielplätzen
  • „grüne Poller“-Wiesen
  • Theresienwiese während dem Oktoberfest
Grüner Poller
Verboten für Hunde – Grüne Poller markierte Wiesen

Leinenpflicht für alle Hunde

  • Westpark
  • auf Wegen durch „grüne Poller“-Wiesen
  • im Englischen Garten und im Schlosspark Nymphenburg

Leinenpflicht für große Hunde

  • Innenstadt (innerhalb des Altstadtrings)
  • Fußgängerzonen
  • in verkehrsberuhigten Zonen
  • bei Veranstaltungen, Märkten, Festen und Versammlungen im Freien
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Bahnhöfen