AMIGRA

Antidiskriminierungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund

 
Die Antidiskrimierungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund – AMIGRA - steht als Anlauf- und Beratungsstelle allen Menschen offen, die wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache, ihrer Religion oder Weltanschauung diskriminiert werden - aber auch für Zeugen, die einen Diskriminierungsfall beobachtet haben. Für alle anderen Gründe, wie Behinderung, Alter, Geschlecht oder sexuelle Identität gibt es weitere Stellen in der Stadtverwaltung. Ziel der Arbeit von AMIGRA ist, eine Verbesserung der jeweiligen persönlichen Situation zu erreichen und einen Beitrag für das friedliche und tolerante Zusammenleben in München zu leisten. Die konzeptionelle Ausrichtung von AMIGRA orientiert sich an vier Handlungsfeldern: -der Beratung und Hilfe im Einzelfall -der Dokumentation und Auswertung der Einzelfälle, um wirksame Handlungsstrategien gegen Diskriminierung und Ausgrenzung entwickeln zu können -der Vernetzung und Kooperation sowie -der Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit So arbeitet AMIGRA: -Wir unterliegen der Schweigepflicht aus § 203 StGB -Für unsere Arbeit ist Vertraulichkeit oberstes Gebot -Wir handeln in Ihrem Auftrag, wenn wir von Ihnen dazu autorisiert werden -Wir können jedoch keine anwaltschaftliche Vertretung leisten. Unser Ziel ist, für Sie eine Verbesserung Ihrer Situation zu erreichen. Dazu haben wir folgendes Beschwerdeverfahren entwickelt: Schritt 1 Sie können sich anonym oder persönlich, schriftlich oder mündlich (nach entsprechender Terminvereinbarung) an uns wenden. Schritt 2 Wir nehmen Ihren Fall auf und klären den Beschwerdeverlauf. Schritt 3 Anhand unseres Aufnahmebogens (pdf Aufnahme) erstellen wir eine Situationsanalyse, entwickeln gemeinsam mit Ihnen erste Handlungsstrategien und schließen über das weitere Vorgehen eine Vereinbarung. Schritt 4 Wir holen ggf. Stellungnahmen von der Gegenseite ein, hören Zeugen etc. Schritt 5 Auf der Grundlage Ihres Berichts und der Stellungnahmen machen wir Handlungsvorschläge mit dem Ziel mit allen Beteiligten die bestmögliche Lösung zu finden. Dazu vereinbaren wir ein weiteres Beratungs- und Informationsgespräch mit Ihnen. Schritt 6 Um das eingangs genannte Ziel „die Verbesserung Ihrer Situation“ zu erreichen, bzw. auf strukturelle Schwachstellen in München hinweisen zu können, dokumentieren wir jeden uns vorgetragenen „Diskriminierungsfall“. Die Dokumentationen werden wissenschaftlich und selbstverständlich anonym ausgewertet. Quelle: www.muenchen.de/Rathaus/dir/antidiskriminierung/148634/index.html (19.02.2008)

 

Burgstr. 4
80331 München - Altstadt

Tel. 089-23 32 52 55

Öffnungsstatus:

keine Angaben

 

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