Der Mariahilfplatz liegt im Münchner Stadtteil Au auf der rechten Isarseite und ist ein zentraler öffentlicher Platz mit vielfältigen Nutzungen. Das Stadtbild prägt vor allem die Mariahilfkirche, eine neugotische Backsteinbasilika, die in der Mitte des Platzes steht. Rund um den Platz befinden sich verschiedene öffentliche Einrichtungen, darunter das Landratsamt München, eine Polizeiinspektion sowie Schulen und kirchliche Gebäude.
Der Mariahilfplatz ist besonders bekannt für seine Auer Dulten, traditionelle Jahrmärkte, die dreimal jährlich stattfinden (Maidult, Jakobidult und Kirchweihdult). Diese Feste verbinden Marktgeschehen, Fahrgeschäfte und gastronomische Angebote und ziehen viele Besucherinnen und Besucher an. Zusätzlich findet dort regelmäßig ein Wochen- und Bauernmarkt statt, der vor allem von Anwohnern genutzt wird.
In den letzten Jahren wird zunehmend über die zukünftige Gestaltung des Platzes diskutiert. Themen sind unter anderem die Reduzierung von Parkflächen, eine stärkere Begrünung sowie neue Freizeit- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Trotz dieser Debatten bleibt der Mariahilfplatz ein wichtiger sozialer, kultureller und historischer Treffpunkt im Münchner Stadtleben.